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    <title>Inselzeit – Leben &amp; Geschichten aus Sri Lanka</title>
    <link>https://www.srilanka-explorer.com</link>
    <description>Willkommen auf Inselzeit!
Ich bin Claudia. Vor einigen Jahren habe ich meinen Koffer gepackt, Deutschland hinter mir gelassen und auf dieser Insel nicht nur ein neues Zuhause, sondern auch die Liebe gefunden.

Heute lebe ich mit meinem Mann, meinerSchwiegermutter, unserer Katze und unseren beiden Hunden Johny &amp; Buny an der Westküste Sri Lankas. Gemeinsam führen wir unsere kleine Reiseagentur Sri Lanka Explorer – mit der wir Gästen unser Sri Lanka so zeigen, wie wir es lieben: echt, nah und herzlich.

Hier auf Inselzeit erzähle ich Geschichten aus meinem Alltag zwischen Sonne &amp; Monsunregen, aus unserem Dorf, von unseren Entdeckertouren quer durch SriLanka, Strandtagen, entspannten Stunden auf der Terrasse, kleinen Kuriositäten und Traditionen des Insellebens. 

Ich lade euch ein, das leise, ursprüngliche Sri Lanka mit mir zu entdecken – voller kleiner Momente, die glücklich machen.</description>
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      <title>Inselzeit – Leben &amp; Geschichten aus Sri Lanka</title>
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    <item>
      <title>Zyklon Ditwah in Sri Lanka – Tage des Bangens, der Hoffnung und des Zusammenhalts</title>
      <link>https://www.srilanka-explorer.com/zyklon-ditwah-in-sri-lanka-tage-des-bangens-der-hoffnung-und-des-zusammenhalts</link>
      <description />
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Zwischen Naturgewalt und Menschlichkeit
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/9618d51fa2784d00b15c5b25bfe4c3f0/dms3rep/multi/Ditwah.png"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Der Zyklon
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Ditwah
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            hat Sri Lanka Ende November mit schweren Regenfällen, Überschwemmungen und Erdrutschen getroffen – besonders die Bergregionen des Landes. Für viele Menschen bedeutete das Angst, Unsicherheit und Verlust. Für uns als Familie und als Sri Lanka Explorer Team wurden es Tage, die wir nie vergessen werden.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Während ich zur Weihnachtszeit in Deutschland bei meiner Familie war, saßen Sumi, Chamilla und unsere Gäste hoch oben in den Bergen fest – abgeschnitten von der Außenwelt, mitten in einer sich zuspitzenden Naturkatastrophe.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zwischen zwei Ländern – und vielen Sorgen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Aus der Ferne zuzusehen, während Menschen, die einem so nahestehen, in Gefahr sind, ist kaum in Worte zu fassen. Jede neue Information ließ hoffen – oder erneut bangen. Die Wetterlage war unberechenbar, Straßen unpassierbar, das Risiko von Erdrutschen allgegenwärtig. Die Erleichterung war riesig, als schließlich feststand: 
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Alle konnten per Helikopter evakuiert werden.
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Unser tiefster Dank gilt der
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Sri Lankan Air Force
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           , sowie Army, Navy und den zahlreichen zivilen Helfern, die unter extremen Bedingungen Großartiges geleistet haben. Diese Professionalität und Menschlichkeit haben Leben geschützt – und uns einmal mehr gezeigt, wie wichtig verlässliche Strukturen und erfahrene Teams vor Ort sind.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Unsere Gedanken bei den Opfern des Zyklons
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            So groß unsere Dankbarkeit über das gute Ende für unser Team und unsere Gäste ist, so sehr denken wir an all jene, die weniger Glück hatten. Viele Familien haben ihr Zuhause verloren, manche auch geliebte Menschen. Naturkatastrophen treffen oft die, die ohnehin wenig haben.  Deshalb war für uns sofort klar:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Wir helfen.
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Unser sri-lankisches Team hat gesammelt, organisiert und vor Ort unterstützt – direkt dort, wo Hilfe gebraucht wurde. Nicht aus Verpflichtung, sondern aus tiefer Verbundenheit. Sri Lanka ist für uns nicht nur ein Reiseziel, sondern Heimat und Familie.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein Land hält zusammen
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Was uns in diesen Tagen besonders berührt hat, ist der außergewöhnliche
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Zusammenhalt in Sri Lanka
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           . Nachbarn helfen einander, Fremde packen gemeinsam an, Solidarität ist keine Floskel, sondern gelebter Alltag.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Straßen werden freigeräumt, Infrastruktur repariert, Häuser wieder instand gesetzt. Schritt für Schritt kehrt der Alltag zurück – ruhig, pragmatisch und mit viel gegenseitiger Unterstützung.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Resilienz – die Stärke Sri Lankas
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wenn man Sri Lanka mit einem Wort beschreiben müsste, dann wäre es:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Resilienz
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           .
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dieses Land hat schon vieles erlebt – und steht immer wieder auf. Mit Würde, mit Mut und mit einer Herzlichkeit, die tief beeindruckt. Gerade in Krisenzeiten zeigt sich die wahre Stärke eines Volkes.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Meine Bewunderung für die Menschen Sri Lankas ist nach diesen Tagen größer denn je. Und meine Dankbarkeit, Teil dieser Gemeinschaft zu sein, ebenso.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Lage heute – Reisen ist wieder sicher
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Inzwischen hat sich die Situation
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           deutlich stabilisiert
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           . Die meisten Straßen sind wieder frei, Unterkünfte und Sehenswürdigkeiten geöffnet, Ausflüge finden regulär statt. Der Alltag hat in vielen Regionen nahezu wieder Normalität erreicht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Reisen nach Sri Lanka ist wieder gut und sicher möglich.
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Wie immer beobachten wir die Lage sehr genau, stehen in engem Austausch mit Behörden, Hotels und unserem Team vor Ort und passen Routen bei Bedarf verantwortungsvoll an. Die Sicherheit unserer Gäste hat für uns oberste Priorität.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mit Zuversicht nach vorne
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Zyklon Ditwah hat Spuren hinterlassen – aber auch gezeigt, was wirklich zählt: Menschlichkeit, Zusammenhalt und Hoffnung. Sri Lanka baut wieder auf. Mit Geduld, mit Stärke und mit einem beeindruckenden Gemeinschaftsgeist.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wir freuen uns sehr darauf,
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           wieder neue Gäste in Sri Lanka willkommen zu heißen
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           , ihnen unser Land zu zeigen und gemeinsam unvergessliche Erlebnisse zu schaffen – achtsam, sicher und mit ganz viel Herz.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Unsere Gedanken sind bei allen Betroffenen.   Unser Dank gilt allen Helfern.  Und unser Herz schlägt weiterhin für Sri Lanka. &amp;#55356;&amp;#56817;&amp;#55356;&amp;#56816;
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Kommt als Fremde – geht als Freunde.
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Fri, 12 Dec 2025 10:57:22 GMT</pubDate>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Regenzeit-Glück: Mein Juni an Sri Lankas Westküste</title>
      <link>https://www.srilanka-explorer.com/regenzeit-glueck-mein-juni-an-sri-lankas-westkueste</link>
      <description>Mein Juni in Sri Lanka: Ruhe, Regen &amp; Dorfleben. Entdecke die Magie der Regenzeit an der Westküste und erlebe Sri Lanka anders!</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn der Regen kommt – warum ich den Juni an Sri Lankas Westküste so liebe
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/9618d51fa2784d00b15c5b25bfe4c3f0/dms3rep/multi/Monsunregen-2ba024dc.png" alt="Bananenblätter im Monsunregen, Sri Lanka"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Manchmal werde ich gefragt: „Wann ist die schönste Zeit, um in Sri Lanka zu leben?“ Viele erwarten, dass ich von strahlendem Sonnenschein und perfekten Strandtagen schwärme. Aber meine Lieblingszeit ist der Juni. Die Regenzeit.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           An der Westküste dauert die Regenzeit von Mitte Mai bis Mitte Oktober. Doch der Juni ist mein Monat — dann beginnt der Monsun richtig und bringt diese ganz besondere Stille mit sich.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Touristen reisen ab, die großen Hotels werden leerer, und wir Einheimischen atmen einmal tief durch, bevor ab Juli die lebhafte Sommerreisezeit an den Stränden der Ostküste startet.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Für mich ist das die Zeit, in der ich wirklich bei mir bin. Morgens weckt mich nicht das Geschrei der Krähen, sondern das sanfte Prasseln der Tropfen. Ich koche mir einen heißen Tee, setze mich auf meine Terrasse — neben mir schnurrt die Katze, zu meinen Füßen dösen unsere beiden Hunde Johny und Buny. Alles schläft, alles atmet.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich liebe dieses satte, frisch gewaschene Grün, das der Regen zurückbringt. Die Felder leuchten, die Gärten blühen, die Natur duftet nach Leben. Die Männer im Dorf spielen Karom, stundenlang. Manche lesen Zeitung, manche dösen. Kein Stress, kein Zeitplan — nur Regen und Frieden.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Diese Wochen sind meine kleine Auszeit vom Alltag. Ich nutze sie, um Liegengebliebenes zu ordnen, neue Ideen zu sammeln und Kraft zu tanken. Im Büro bereiten wir währenddessen schon die Sommerreisezeit vor: Bald starten unsere Rundreisen zu anderen Orten Sri Lankas und entspannte Strandtage in Arugam Bay, Passikudah oder rund um Trincomalee.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Übrigens: Diese Regenzeit ist auch die beste Zeit für eine Ayurvedakur. Wenn es draußen regnet und die Luft angenehm kühl ist, fällt es noch leichter, loszulassen, zu entgiften und tief zu entspannen. Keine Hitze, keine Ablenkung — nur Zeit für sich selbst.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich liebe diese stille Jahreszeit. Während andere Sonne suchen, finde ich mein Glück im grauen Himmel, im Duft des Regens, im Schnurren meiner Katze und im zufriedenen Atmen von Johny und Buny. Ich höre dem Regen zu — und weiß: Genau jetzt bin ich zu Hause.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           &amp;#55356;&amp;#57127; Mein kleiner Tipp:
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
            Traut euch, Sri Lanka im Juni zu erleben. Bringt ein gutes Buch mit, lasst euch verwöhnen, probiert Ayurveda — und lernt die leise, echte Seite dieser wunderbaren Insel kennen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Mon, 02 Jun 2025 07:13:57 GMT</pubDate>
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      <g-custom:tags type="string">Leben in Sri Lanka</g-custom:tags>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Vesak – das Lichterfest in Sri Lanka</title>
      <link>https://www.srilanka-explorer.com/inselzeit-blog/vesak-lichterfest</link>
      <description>Sri Lankas Vesak-Fest: Buddha, Laternen, Lichter &amp; Dansäl. Erlebe das berührende Lichterfest &amp; die Großzügigkeit dieser besonderen Tage!</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein Fest für Augen und Herz
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/9618d51fa2784d00b15c5b25bfe4c3f0/dms3rep/multi/Vesak.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Kaum ist das singhalesische Neujahr vorbei, steht in Sri Lanka schon das nächste große Fest vor der Tür: Vesak — für mich eines der schönsten Feste im ganzen Jahr.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Vesak wird überall dort gefeiert, wo Buddhismus gelebt wird. In Sri Lanka ist es aber etwas ganz Besonderes: Die Menschen schmücken Straßen und Häuser mit Tausenden bunten Lampions (Vesak Koodu) und handgemachten Laternen. Ganze Straßenzüge leuchten in warmem Licht – ein Anblick, der jedes Mal wieder verzaubert.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Gefühlt schaltet das ganze Land für ein paar Tage in den Buddha-Modus: Es wird gebetet, gesungen, meditiert. In Tempeln sieht man Familien, Freunde und Nachbarn, die gemeinsam Opfergaben bringen: Blumen, Räucherstäbchen und Schalen voller bunter Süßigkeiten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was mich jedes Jahr aufs Neue berührt, ist die Großzügigkeit, die zu Vesak überall spürbar ist. Entlang der Straßen stehen improvisierte Dansäl (kommt von Dane=Almosen &amp;amp; sala=Halle) – kleine Stände, an denen kostenlos Essen, Tee, Saft oder Eis verteilt werden. Jeder darf zugreifen, egal ob reich oder arm. Es geht darum, Gutes zu tun und zu teilen – ganz im Sinne von Mitgefühl und Nächstenliebe, die Buddha lehrte.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Für uns zu Hause heißt Vesak: Laternen basteln! Wochen vorher fangen Kinder und Erwachsene an, Bambusgestelle zu bauen, buntes Papier zu kleben und die schönsten Muster zu entwerfen. Abends, wenn alles fertig ist, zünden wir Kerzen oder Glühbirnen an, und die Laternen tanzen im Wind.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich liebe es, in dieser Zeit durch unser Dorf zu spazieren. Überall Lichter, leises Gelächter, der Duft von Jasmin und Räucherstäbchen. Und immer wieder wird man eingeladen, eine Tasse Tee zu trinken oder einen Teller Reis zu probieren – einfach so, weil es Vesak ist.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Für mich ist Vesak ein Fest, das zeigt, wie viel Licht in den Menschen steckt – auch in Zeiten, in denen es manchmal dunkel scheint. Es ist eine Erinnerung daran, dass Teilen und Mitgefühl immer Platz haben sollten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Habt ihr Vesak schon einmal erlebt?
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wenn nicht: Kommt vorbei. Ich verspreche euch – ihr geht mit einem warmen Herzen nach Hause.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Mon, 19 May 2025 11:12:26 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.srilanka-explorer.com/inselzeit-blog/vesak-lichterfest</guid>
      <g-custom:tags type="string" />
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/9618d51fa2784d00b15c5b25bfe4c3f0/dms3rep/multi/Vesak.jpg">
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      </media:content>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>&#x1f389; Neujahrsduft &amp; Farbtöpfe</title>
      <link>https://www.srilanka-explorer.com/inselzeit-blog/avurudu-traditionen</link>
      <description>Ein Blick in unser singhalesisches &amp; tamilisches Neujahr: Traditionen, Spiele, duftende Kekse &amp; Babynona, die für den Sieg kämpft. So feiern wir Avurudu!</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ein Blick in unser singhalesisches und tamilisches Neujahr in Sri Lanka
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/9618d51fa2784d00b15c5b25bfe4c3f0/dms3rep/multi/Auruddu-6cb9a537.jpg" alt="Festessen für Neues Jahr"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Wenn es in Sri Lanka Aprilr wird und das singhalesische (oder auch buddhistische &amp;amp; Hinduistische) Jahr zu Ende geht, fängt bei uns zu Hause die wahre Hochsaison an:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Das singhalesische und tamilische Neujahr steht vor der Tür – und mit ihm ein ganzes Haus voller Traditionen, Düfte und Farbspritzer.
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Seit einer Woche herrscht in unserer Küche reger „Backbetrieb“: Meine Schwiegermutter Babynona (die heimliche Neujahrsgeneralin) und meine Schwägerinnen rollen, kneten und frittieren, was das Kokosöl hergibt. Klassiker wie Kokis, Kewum, Athirasa und Mun Kavum dürfen natürlich nicht fehlen. Es duftet überall nach Kokos, Zimt, Anis – und wer bei uns vorbeischaut, geht garantiert nicht hungrig wieder raus.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Während die Damen das Haus kulinarisch vorbereiten, sorgt mein Mann dafür, dass alles frisch erstrahlt: Er weißelt fleißig den „Schwiegermutterteil“ des Hauses (der Teil, den man besonders gut in Schuss halten sollte &amp;#55357;&amp;#56841;) und auch unsere Terrasse samt der armen, vollgeklecksten Pflanzen bekommt einen neuen Anstrich. Der Garten wird auf Vordermann gebracht, Unkraut gezupft, ein Blümchen gepflanzt – schließlich soll das neue Jahr in Schönheit starten!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Neue Kleider für alle! Das gehört zum Neujahr wie Kokis und Milchreis. Ob jung oder alt, jeder bekommt etwas Neues zum Anziehen. Die Farben sind natürlich nicht willkürlich gewählt: Meine Schwiegermutter studiert tage- und nächtelang den Neujahrskalender, um alles exakt nach den Sternen auszurichten – vom exakten Moment des Kochens über das erste Essen, Ruhen, die richtige Blickrichtung bis hin zur passenden Farbwahl. Sterne müssen eben auch wissen, was sie tun!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Am Neujahrsmorgen wird es dann feierlich – und leicht abenteuerlich: Pünktlich zur festgelegten Zeit wird mitten auf den Küchenfliesen ein kleines Lagerfeuer entfacht (ja, drinnen – sri-lankische Baukunst hält das aus!) und in einem winzigen Tontopf kocht Babynona die Milch für den Milchreis. Je nachdem, wie die Milch überkocht, wird das Jahr: Sprudelt sie kräftig über, kann nichts mehr schiefgehen. Ich sage nur: Dieses Jahr wird super!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Danach wird geschlemmt, gelacht und gefuttert, was die Kokis hergeben. Nach und nach trudeln alle Familienmitglieder ein – jeder bringt Geschichten mit, und am Ende wünschen wir uns alle ein gutes, gesundes neues Jahr.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und als wäre das nicht schon genug Festlichkeit, wird natürlich auch noch pünktlich zum astrologisch perfekten Zeitpunkt ein Feuerwerk gezündet – laut, bunt und traditionell. Weniger begeistert davon sind allerdings unsere Hunde Johny &amp;amp; Buny, die sich dann verschreckt unter irgendeinem Bett oder Stuhl verkriechen, während die Katze sich vorsorglich ein sicheres Plätzchen im Kleiderregal sucht und dort so tut, als ginge sie das alles nichts an.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Noch etwas darf nicht fehlen: die traditionellen Neujahrsspiele! Ob Tauziehen, Topfschlagen, Reissacklaufen oder Eierlaufen – gespielt wird alles, was für Gelächter und ein bisschen gesunden Familienwettkampf sorgt. Meine Schwiegermutter Babynona ist dabei immer mit vollem Einsatz dabei. Als Oberhaupt der Familie kämpft sie verbissen um den Sieg – und weil wir alle sie so lieben, schenken wir ihr den ersten Platz manchmal auch ganz großzügig.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und dann… geht der Marathon erst richtig los: In den kommenden Wochen besuchen wir jede Tante, jeden Onkel, jede Cousine dritten Grades – bei einer singhalesischen Familie ein Mammutprojekt, das man aber mit vollem Bauch und vollem Herzen meistert. Am Ende sind alle auf dem neuesten Stand, man hat genug Kewum gegessen, um bis zum nächsten Neujahr satt zu sein – und man startet mit einem guten Gefühl ins neue Jahr.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           ✨ Ich liebe diese Zeit – zwischen Zimtduft, Farbkübeln und Milchreisbergen wird hier Familie gefeiert, gelacht und gelebt. Und egal, wie groß oder chaotisch es manchmal wird: Am Ende zählt nur eins – wir starten gemeinsam, frisch gestrichen und gut genährt ins neue Jahr!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            ﻿
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Subha Aluth Avurudhak Wewa – ein frohes, gesundes neues Jahr euch allen!
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Thu, 17 Apr 2025 10:47:12 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.srilanka-explorer.com/inselzeit-blog/avurudu-traditionen</guid>
      <g-custom:tags type="string">Leben in Sri Lanka,Traditionelles Feste,Sri Lanka Auruddu</g-custom:tags>
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        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/9618d51fa2784d00b15c5b25bfe4c3f0/dms3rep/multi/Auruddu.png">
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      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>In Sri Lanka kann alles repariert werden – irgendwann.</title>
      <link>https://www.srilanka-explorer.com/inselzeit-blog/nachhaltig-auf-srilankisch</link>
      <description>In Sri Lanka wird nichts weggeworfen: Alles wird irgendwann repariert – notfalls mit Seil &amp; Kaugummi, wie MacGyver es lieben würde. Nachhaltig &amp; charmant!</description>
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Nachhaltigkeit auf die gemütliche Art
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/9618d51fa2784d00b15c5b25bfe4c3f0/dms3rep/multi/Auto-parts.jpg"/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wer schon einmal in Sri Lanka gelebt hat, weiß: Wegwerfen ist hier wirklich die allerletzte Option.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Egal ob Stuhlbein abgebrochen, Ventilator röchelt, Auto macht komische Geräusche — keine Sorge: Es wird repariert.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Nicht sofort natürlich. Das wäre ja langweilig.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Manchmal heißt es erst mal: „Lass mal stehen. Ich kenne da jemanden.“
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dann vergeht ein Tag, eine Woche oder auch ein Monat — und plötzlich steht ein Onkel, Cousin oder Freund des Nachbarn mit einer Werkzeugkiste vor der Tür.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und dann wird gewerkelt, geflucht, improvisiert, geklebt, gebunden, verlötet. Manchmal sieht es abenteuerlich aus, aber am Ende funktioniert es wieder — meistens besser als vorher (oder zumindest fast).
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wie MacGyver schon sagte: „Ich hab da noch ein Stück Seil und ein Kaugummi.“ – und genau so repariert man hier alles. Kreativität statt Neukauf!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ob Töpfe mit Löchern, Schuhe mit offenen Nähten, Fahrräder ohne Bremsen — in Sri Lanka lebt alles länger. Und ich finde das wunderbar. Denn was bei uns oft als alt oder kaputt gilt, hat hier noch mehrere Leben vor sich.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Diese entspannte Reparatur-Mentalität ist eigentlich gelebte Nachhaltigkeit, ohne dass man groß darüber redet. Kein CO₂-Fußabdruck-Gerechne, keine Upcycling-Workshops — man macht es einfach.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Natürlich darf man nicht zu sehr auf Termine oder exakte Deadlines bestehen. „Morgen“ heißt in Sri Lanka oft „irgendwann bald“. Aber hey — dafür wird’s repariert, nicht ersetzt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich liebe dieses Prinzip. Es erinnert mich daran, dass man Dinge (und manchmal auch Menschen) nicht gleich aufgeben sollte, nur weil sie mal eine Macke haben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
  &lt;div&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;b&gt;&#xD;
        
            Also: Kaputtes Teil? Kein Problem. Irgendwann kommt sicher jemand mit einer Schraube, einem Seil, einem Kaugummi — und einer genialen Idee. Willkommen in Sri Lanka!
           &#xD;
      &lt;/b&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/div&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Mon, 03 Mar 2025 11:39:23 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.srilanka-explorer.com/inselzeit-blog/nachhaltig-auf-srilankisch</guid>
      <g-custom:tags type="string">Sri Lanka nachhaltig,Leben in Sri Lanka</g-custom:tags>
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        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Coconut Hill Mirissa – Hype oder Blödsinn?</title>
      <link>https://www.srilanka-explorer.com/inselzeit-blog/coconut-hill-mirissa</link>
      <description>Coconut Hill in Mirissa: Palmen, Meer &amp; Selfie-Wahnsinn. Lohnt sich der Besuch? Mein Fazit: nett, aber kein Geheimtipp mehr!</description>
      <content:encoded>&lt;h3&gt;&#xD;
  
         Coconut Hill - Mein ehrlicher Blick!
        &#xD;
&lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/9618d51fa2784d00b15c5b25bfe4c3f0/dms3rep/multi/Coconut+Hill.jpg" alt="Coconut Hill Mirissa"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wer „Mirissa“ googelt, stolpert fast sofort über DAS Instagram-Fotomotiv schlechthin: den berühmten Coconut Hill. Eine kleine grüne Landzunge, voll mit schlanken Palmen, die sich fotogen in den Himmel recken – perfekt für ein Selfie mit Meerblick.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Bei meinem letzten Besuch in Mirissa war ich natürlich auch dort. Man will ja schließlich mitreden können. Also: Flip-Flops an, Kamera eingepackt – und los!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Erster Eindruck:
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ja, es sieht hübsch aus. Keine Frage. Türkisblaues Wasser, Palmen, die sich im Wind wiegen – ein bisschen wie eine Postkarte. Und klar, wer gern Instagram füttert, kommt hier auf seine Kosten.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Die Realität:
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Was die meisten Fotos nicht zeigen: Man ist selten alleine. Gerade zum Sonnenuntergang wimmelt es auf dem schmalen Hügel von Selfie-Sticks, Influencern, verliebten Pärchen und Leuten, die ihre Drohne vor dir starten. Romantische Ruhe? Eher nicht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Außerdem ist der Weg hoch auf den Hügel ein bisschen tricky: lose Erde, rutschige Wurzeln – besser keine weißen Sneakers anziehen. Und bitte: Flip-Flops festhalten! 
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Mein Fazit:
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Coconut Hill ist nett anzusehen, ja. Aber ein echter Geheimtipp ist er schon lange nicht mehr. Wer sowieso in Mirissa ist, kann gern mal hochspazieren – ein paar hübsche Fotos sind fast garantiert. Aber ob man dafür extra nach Mirissa fahren muss? Für mich eher Hype als Highlight.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sri Lanka hat so viele Palmenhügel – viele davon ohne Touristenansammlung und ganz ohne Selfie-Schlange. Vielleicht verrate ich euch in einem anderen Beitrag ein paar davon!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           ✨ Mein Tipp:
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Wenn du Coconut Hill besuchen willst, geh am besten ganz früh morgens. Dann hast du den Hügel (fast) für dich allein – und das Licht ist sowieso magisch.
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Mon, 20 Jan 2025 12:10:03 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.srilanka-explorer.com/inselzeit-blog/coconut-hill-mirissa</guid>
      <g-custom:tags type="string">Sri Lanka Insta Hot Spots,Leben in Sri Lanka</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/9618d51fa2784d00b15c5b25bfe4c3f0/dms3rep/multi/Coconut-Hill.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/9618d51fa2784d00b15c5b25bfe4c3f0/dms3rep/multi/Coconut-Hill.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Gelebte Nachbarschaftshilfe</title>
      <link>https://www.srilanka-explorer.com/inselzeit-blog/nachbarschaftsfriseur-sri-lanka</link>
      <description>Wenn der Reiseleiter zum Friseur wird: Sumi schneidet Baba gratis die Haare. Schief? Macht nix! Gelebte Nachbarschaftshilfe in Sri Lanka.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn der Reiseleiter zum Friseur wird
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/9618d51fa2784d00b15c5b25bfe4c3f0/dms3rep/multi/Haarschnitt-64e99991.jpg" alt="Kostenlose Frisur im Hinterhof"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           In Sri Lanka läuft vieles etwas anders – auch der Friseurtermin. Wer braucht schon einen schicken Salon, wenn man Sumi hat?
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Sumi ist eigentlich Reiseleiter – doch zwischendurch, wenn Not am Mann (oder Haar) ist, greift er beherzt zur Haarschneidemaschine.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Baba, unser guter Freund und Nachbar, ist dabei sein treuer Stammkunde. Warum zum Friseur fahren und Rupien ausgeben, wenn Sumi direkt im Hof kostenlos Haare schneidet? Ein Stuhl, eine Maschine, ein Nachbar – fertig ist die mobile Herrenfrisur. Kostenfrei für alle, versteht sich.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Lange hat Sumi an sich selbst geübt. Natürlich nicht ohne kleine Zwischenfälle: Mal fehlt ein Büschel („Upps… sollte da nicht noch Haar sein?“), mal ist die linke Seite etwas kürzer als die rechte („Schief ist auch schön!“). Aber Baba nimmt’s gelassen – Hauptsache, der Kopf ist wieder frei und der Nacken luftig.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ich selbst? Ich gehe lieber laufen, wenn Sumi die Maschine anwirft – sicher ist sicher!
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und wenn es doch mal total schief geht, dann gibt es im Ort zum Glück noch den Fachmann an der Schere, der wieder Ordnung ins Chaos bringt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Für mich ist das gelebte Nachbarschaftshilfe: Pragmatismus trifft Improvisation – mit viel Lächeln und ohne viel Aufhebens. Und wenn Baba danach zufrieden im Hof sitzt, frische Luft um den frisch geschorenen Kopf weht, weiß man: Der nächste Haarschnitt kommt bestimmt. Und Sumi ist bereit!
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Sri Lanka eben: Man hilft sich. Ganz ohne Termin, dafür mit Herz – und manchmal einem schiefen Pony.
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Und Baba? Der sagt nur: „Ich hab die Haare schön!“ &amp;#55357;&amp;#56841;
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Tue, 24 Dec 2024 12:31:17 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.srilanka-explorer.com/inselzeit-blog/nachbarschaftsfriseur-sri-lanka</guid>
      <g-custom:tags type="string">Leben in Sri Lanka,Nachbarschaftshilfe Sri Lanka</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/9618d51fa2784d00b15c5b25bfe4c3f0/dms3rep/multi/Haarschnitt.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/9618d51fa2784d00b15c5b25bfe4c3f0/dms3rep/multi/Haarschnitt.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Was ich in Sri Lanka über Geduld gelernt habe – Busfahrten, Staus &amp; keine Eile</title>
      <link>https://www.srilanka-explorer.com/inselzeit-blog/strassenverkehr-sri-lanka</link>
      <description>Sri Lankas Straßenverkehr: chaotisch, bunt &amp; ein Geduldslehrer. Busfahrten, Staus &amp; Tuk Tuks – so reist man hier ohne Eile ans Ziel.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Busfahrten, Staus &amp;amp; keine Eile
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;a&gt;&#xD;
    &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/9618d51fa2784d00b15c5b25bfe4c3f0/dms3rep/multi/Colombo-Traffic.jpg"/&gt;&#xD;
  &lt;/a&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Wenn ich gefragt werde, was man in Sri Lanka am schnellsten lernt, sage ich immer: Geduld. Nicht weil man hier so entspannt geboren wird, sondern weil man im Straßenverkehr gar keine andere Wahl hat.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Fangen wir mit den Bussen an: Jeder, der einmal in einem typisch srilankischen Bus mitgefahren ist, weiß – es gibt zwei Arten von Fahrern: die, die glauben, sie fahren einen Formel-1-Wagen. Und die, die glauben, sie fahren einen Ochsenzug. Dazwischen ist wenig.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Mein erster Bus nach Kandy? Der Fahrer hat mir gezeigt, dass Überholen in Kurven, auf Hügeln oder bei Gegenverkehr eigentlich nur eine Frage des Mutes ist. Bremsen ist sowieso überbewertet. Der Bus hupt – und alle anderen springen zur Seite. Meistens klappt’s. Manchmal betet man. Aber hey, man kommt an. Irgendwann.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Dann die berühmten Dreiräder (Tuk Tuks): Man denkt, sie bringen einen zackig ans Ziel. Theoretisch ja – praktisch kann es sein, dass der Fahrer unterwegs noch schnell seinen Onkel am Straßenrand einsammelt, die Zeitung kauft oder einen Kollegen begrüßt. Keine Eile, man hat ja Zeit.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und Staus? Ja, gibt’s auch. Besonders gerne freitags vor Tempeln oder wenn plötzlich ein Elefant beschließt, gemütlich über die Straße zu schlendern. Dann stehen alle. Hupen bringt nichts. Fluchen auch nicht. Also: Fenster runter, Musik an, Warten üben.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Am Anfang hat mich das wahnsinnig gemacht. Heute? Lächle ich. Vielleicht hole ich mir einen Snack am Straßenrand, quatsche mit dem Nachbarn im Bus oder schaue einfach dem Leben zu. In Sri Lanka geht die Zeit anders – langsamer, chaotischer, herzlicher.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Geduld zu haben heißt hier: Atmen, nicht hetzen, ankommen – egal wann. Und meistens kommt man pünktlich. Sri-Lanka-pünktlich eben.
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Mon, 18 Nov 2024 13:17:05 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.srilanka-explorer.com/inselzeit-blog/strassenverkehr-sri-lanka</guid>
      <g-custom:tags type="string">Leben in Sri Lanka,Verkehr in Sri Lanka</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/9618d51fa2784d00b15c5b25bfe4c3f0/dms3rep/multi/IMG_0147.JPG">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/9618d51fa2784d00b15c5b25bfe4c3f0/dms3rep/multi/IMG_0147.JPG">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Putzen auf srilankisch – warum man hier nie fertig wird</title>
      <link>https://www.srilanka-explorer.com/inselzeit-blog/putzteufel</link>
      <description>Putzen in Sri Lanka: rote Erde, Matschpfoten, nasses Bad &amp; tropischer Bettservice. Warum ich hier nie fertig werde – und es trotzdem liebe!</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           "Das bisschen Haushalt....", sagt mein Mann
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/9618d51fa2784d00b15c5b25bfe4c3f0/dms3rep/multi/Gartenbesen-d71217db.jpg"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
            
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Ich sage es direkt: Ich war nie ein Putzteufel. Ich mag es ordentlich, ja — aber in Deutschland war mir ein bisschen Staub auf dem Regal herzlich egal. Hauptsache, es sah sauber aus, roch gut und man konnte Gäste reinlassen, ohne sich zu schämen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Dann kam Sri Lanka.
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Und mit Sri Lanka kam… die tropische Putz-Realität.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Hier ist der Kampf gegen Schmutz, Staub und Natur ein ganz eigener.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Sobald der Monsun einsetzt, wird rote Erde zu Matsch, die Hunde (Johny &amp;amp; Buny!) tragen ihn direkt ins Wohnzimmer. Vom Garten rieselt alles Mögliche auf die Terrasse, und wenn es gerade mal trocken ist, fegt der Wind einen halben Baum hinein.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und apropos Baum: Wir haben quasi alle Jahreszeiten auf einem Baum – ständig Blätter, Blüten, kleine Äste. Deshalb klingt es morgens im Dorf überall gleich: das „Schrapp Schrapp“ der Gartenbesen. Jeder fegt, jeder sammelt — bis zum nächsten Windstoß.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Betten? Die müssen abends eh noch einmal ausgeschüttelt werden — damit sie frei sind von allem, was kreucht und fleucht: Ameisen in verschiedenen Größen, Tausendfüssler und wer weiß was noch. Ich nenne es liebevoll: tropischer Bettservice.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und dann das Bad. In Sri Lanka ist ein Bad nie so „fertig geputzt“ wie man es aus Deutschland kennt. Es ist einfach immer nass. Kein Wunder: Wir duschen hier zwei- bis dreimal am Tag — wegen Hitze, Matsch und weil man sich ständig frisch fühlen will. Dazu kommt der obligatorische Wäschewechsel, der auch immer irgendwo zum Trocknen hängt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und mein Mann? Ach ja — er hinterlässt Spuren: Tassen, Werkzeug, Papier, Schuhe. Meine Bitte „Räumst du das weg?“ wird mit einem entspannten „Später, später…“ beantwortet. Ich habe gelernt: „Später“ heißt in Sri Lanka manchmal nie.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Manchmal habe ich das Gefühl, dass unser Klima, die Natur, unsere zwei Hunde und mein Mann sich verschworen haben, um meinen Putzdrang zu testen. Perfekte Sauberkeit? Kannst du vergessen.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Und doch: Wenn alles frisch gefegt ist, kurz nichts tropft, das Bett ausgeschüttelt und die Hunde satt sind — dann liebe ich diesen Moment. Fünf Minuten Frieden. Dann kommt Babynona mit einem Tee vorbei, Johny &amp;amp; Buny jagen sich wieder durchs Haus — und ich atme tief durch.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Mein Fazit:
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Ein sri-lankisches Haus ist nie makellos, aber immer lebendig. Ich putze, ich fluche, ich lache — und am Ende liebe ich es doch. Wer mich besucht, darf gern helfen fegen — oder Schuhe ausziehen, damit alles halbwegs sauber bleibt! &amp;#55357;&amp;#56841;
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Sat, 26 Oct 2024 13:48:09 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.srilanka-explorer.com/inselzeit-blog/putzteufel</guid>
      <g-custom:tags type="string">Leben in Sri Lanka</g-custom:tags>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/9618d51fa2784d00b15c5b25bfe4c3f0/dms3rep/multi/Gartenbesen-7044be73.jpg">
        <media:description>thumbnail</media:description>
      </media:content>
      <media:content medium="image" url="https://cdn.website-editor.net/s/9618d51fa2784d00b15c5b25bfe4c3f0/dms3rep/multi/Gartenbesen-7044be73.jpg">
        <media:description>main image</media:description>
      </media:content>
    </item>
    <item>
      <title>Kühe in Sri Lanka – wer hat eigentlich das Tor offen gelassen?</title>
      <link>https://www.srilanka-explorer.com/inselzeit-blog/kuehe-in-sri-lankaigentlich-das-tor-offen-gelassen</link>
      <description>Kühe vor dem Tor, im Garten &amp; in der Garage – willkommen in meinem Sri Lanka! Mein Traum: Käse-Königin von Sri Lanka.</description>
      <content:encoded>&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;h3&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            In Sri Lanka ist es so:
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Eine Kuh findet immer einen Weg
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/h3&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div&gt;&#xD;
  &lt;img src="https://cdn.website-editor.net/s/9618d51fa2784d00b15c5b25bfe4c3f0/dms3rep/multi/K-C3-BChe-am-Tor-e8c7c20d.jpg" alt="Kühe im Garten"/&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;&#xD;
&lt;div data-rss-type="text"&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Egal, ob dein Garten umzäunt ist, ob du ein Tor hast oder ob du denkst, du hast alles fest verschlossen — plötzlich liegt sie da. Gemütlich. Im Schatten. Genau vor deinem Tor.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Heute Morgen war’s mal wieder soweit:
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Eine Kuh thront höchst zufrieden direkt vorm Tor, drei weitere traben fröhlich durch meinen Garten — natürlich quer über die frisch gepflanzten Blumen. Wer hat das Tor offen gelassen? Alle zeigen auf alle – niemand war’s.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Als ob das nicht reicht, entscheidet eine besonders findige Kuh, dass es in der Garage noch kühler ist. Also drückt sie sich am Van vorbei. Der Van schwankt bedenklich. Ich schwanke auch — zwischen Lachen und „Ich fasse es nicht!“.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Natürlich denke ich jedes Mal: So eine eigene Kuh wäre schon schön.
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Frische Milch, Butter, Käse — als halbe Holländerin hätte ich damit endlich meinen Traum vom selbstgemachten Gouda in Sri Lanka erfüllt! Und melken kann ich ja! Also alles da: Frau, Eimer, Idee — nur die Kuh fehlt.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Mein Mann sagt nur trocken: „Kühe machen Mühe.“
           &#xD;
      &lt;br/&gt;&#xD;
      
           Er hat recht, ich sehe es ein. Der Garten ist sowieso zu klein — und ehrlich gesagt: Viel Viehzeug haben wir ja schon genug.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Er hat wirklich nicht Unrecht:
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;ul&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Zwei Hunde (die die Kühe tapfer verbellen und dann doch Angst bekommen)
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Eine Katze (die sich elegant im Kleiderschrank versteckt, wenn die Kühe kommen)
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Mäuse (die angeblich weg sein sollten, laut Katze)
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Freche Lenas, die pfeifen und alles kommentieren
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Schreiende Pfaue (schön, aber laut!)
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Alles, was zwitschert, kriecht und flattert
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Affen, die eh glauben, sie wohnen hier
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Schlangen &amp;amp; Leguane, die sich gern im Bad blicken lassen
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Ein Teich voller Fische — wenn die Katze sie nicht wieder geangelt hat
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
    &lt;li&gt;&#xD;
      &lt;span&gt;&#xD;
        
            Und je nach Regenzeit ein Konzert aus Fröschen und Unken, das so laut ist, dass man sein eigenes Wort nicht mehr versteht.
           &#xD;
      &lt;/span&gt;&#xD;
    &lt;/li&gt;&#xD;
  &lt;/ul&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;span&gt;&#xD;
      
           Die Frösche? Die fange ich dann mit der Hand weg (ja, wirklich!) und „schenke“ sie dem Nachbarn. Der freut sich bestimmt über Gesellschaft auf seinem großen Grundstück — ob er will oder nicht.
          &#xD;
    &lt;/span&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;br/&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
  &lt;h2&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Mein Fazit:
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/h2&gt;&#xD;
  &lt;p&gt;&#xD;
    &lt;strong&gt;&#xD;
      
           Eine eigene Kuh wäre traumhaft für den Käse und mein Holländerinnen-Herz. Aber gut: Ich gebe mich geschlagen. Der Garten ist voll, der Zoo komplett und mein Mann hat recht: „Und auch keine Ziege. Bitte!“ — sagt er, rollt mit den Augen und schaut den Kühen hinterher, die satt und zufrieden den nächsten Garten aufsuchen.
          &#xD;
    &lt;/strong&gt;&#xD;
  &lt;/p&gt;&#xD;
&lt;/div&gt;</content:encoded>
      <pubDate>Sat, 17 Nov 2018 14:21:36 GMT</pubDate>
      <guid>https://www.srilanka-explorer.com/inselzeit-blog/kuehe-in-sri-lankaigentlich-das-tor-offen-gelassen</guid>
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